Tradition & Landleben in Altenmarkt-Zauchensee
Seinerzeit am Bauernhof
Früher wie heute spielen die Bauern in Altenmarkt-Zauchensee eine wichtige Rolle als Hüter der Landschaft. Sie sind echte „Landschaftsgärtner“, die durch die Pflege der Wiesen, Höfe und Almen unserer Region ihr einzigartiges, vertrautes Gesicht verleihen. Ihre Arbeit sorgt dafür, dass die Natur in ihrer Schönheit erhalten bleibt und wir sie jeden Tag genießen können.
Die Arbeiten auf den Bauernhöfen waren früher sehr anstrengend und erforderten viel Hilfe – sei es beim Heuen, Mähen oder Dreschen. Ab 1940 erleichterten pferdebespannte Mähmaschinen die Arbeit, und Ende der 1940er-Jahre kamen die ersten Motormäher und Traktoren zum Einsatz. Schon als Kinder mussten die Bauernkinder früh mit anpacken und leichte Arbeiten erledigen. Heute ist das anders – Kinder können die Freiheit und Bewegung genießen, haben viel Kontakt zur Natur und zu den Tieren und erleben eine unvergessliche Kindheit, in der sie mit allen Sinnen lernen.
Besondere Kleindenkmäler zeugen von der tiefen religiösen und naturverbundenen Haltung der Menschen, die hier leben und arbeiten. Unsere Bauern pflegen ihre Höfe in liebevoller Beziehung zur Heimat und bewirtschaften sie seit Generationen mit Verantwortung und Respekt gegenüber der Natur.
Das Brot, damals noch viel mehr als heute eines der wichtigsten Lebensmittel auf dem Bauernhof war, wurde mit Ausnahme des Weißbrotes, das für Küche und Knödel Verwendung fand, ausschließlich am Hof erzeugt. In einem gemauerten Backofen, meistens von dafür bekannten Fachleuten gebaut, fand der Backvorgang statt. In zunehmenden Maßen wird heute auf den Bauernhöfen wieder Brot gebacken.